Eine schöne, optimistische Doku über die Subkultur des Internets, die sich dem Überwachungskapitalismus von Google und Facebook kreativ entzieht: Von Journalist'innen, Musiker'innen, Aktivist'innen und Schulen, die eigene und bessere Wege gehen - natürlich auch im Fediverse.

arte.tv/de/videos/100750-000-A

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Kritik, German 

@rufposten Ich muss gestehen, die Doku ist an vielen Stellen sehr schwierig. Angefangen damit, dass sie viele Themen mixt, der Wechsel von "Ich will meine Events nicht mehr auf Facebook einstellen" zu "Ich könnte der nächste Assange sein" geht viel zu schnell.

Dazu wird viel zu oft von FOSS gesprochen. FOSS ist keine gute "Marke", Leute die FB und Co loswerden wollen zu sagen "Nutze FOSS, dann bist du sicher" ignoriert, dass FB und Co, die größten Produzenten von FOSS sind.

Kritik, German 

@sheogorath
Ja, fand die Verknüpfung als Insider zunächst auch irritierend, aber dann eigentlich sehr charmant, denn da sind Parallelen. Aber die Leistung hier ist, dass sie ein Thema, dass überhaupt nicht attraktiv ist, mit sehr vielen handwerklichen Tricks (tolle Visualisierung z.B.) zu einer spannenden Doku knüpfen, die auch einen Mainstream in den Bann nimmt. Wenn du deine Botschaft für so ein großes Publikum nicht bewirbst, hört dir keiner zu.

Kritik, German 

@sheogorath
Ähnlich sehe ich dein FOSS-Argument: Ja, deine Detailkritik stimmt, aber die Frage ist eher, ob sie in der Vereinfachung doch einen wichtigen Grundsatz vermitteln konnten, der richtig ist?

Übrigens war eine außergewöhnlich gute Sache, dass die Doku die westliche Perspektive aufgebrochen hat. Kenne wenig Technikdokus, die mal eben gleichberechtigt eine Situation in einem afrikanischen Land betrachten.

Außérdem ein tolles Beispiel für de.wikipedia.org/wiki/Konstruk

Kritik, German 

@rufposten Bei konstruktiven Journalismus bin ich komplett bei dir, ich glaube aber, ich hätte diese Doku deutlich weiter zusammengestrichen und lieber mehr Beispiele für "wie ich meinen Alltag von Google, Facebook & Friends befreie" reingebracht.

Wenn ich versuche eine andere Perspektive einzunehmen und auf die Doku zu schauen, merke ich schnell dass ich bei "Ich bin ja kein Staatsfeind, also betrifft mich das nicht" hinauskomme. Obwohl die Hälfte der Doku gar nicht darum geht.

Kritik, German 

@sheogorath @rufposten ich hatte zunächst große Erwartungen, weil Empgehlung vom respektierten @rufposten, aber konnte nicht anders als zu skippen, immer mehr und mehr geskippt, und immer nur Gesichter von Bioladen-Betreibern, die etwas IT können

Kritik, German 

@rufposten Gerade das finde ich eben nicht gelungen, ich halte die Doku für überhaupt nicht für ein größeres Publikum geeignet.

Die Charaktäre sind teilweise zu extravagant um z.B. konservativere Zuschauer zu erreichen, der Scope viel zu groß, und dann noch das alte Mantra von "Wir müssen den Leuten nur erstmal E2EE richtig beibringen, DANN werden sie sie auch nutzen", was seit 20 Jahren nicht funktioniert.

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